Theresa May brennt lichterloh

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Theresa May kann sich glücklich schätzen, dass der Grenfell-Tower erst nach den jüngsten Wahlen in Flammen aufgegangen ist. Sie hätte sonst nicht nur die absolute Mehrheit, sondern die Mehrheit überhaupt verloren.

o Mays aktuelle Chief of Staff Gavin Barwell ignorierte als Wohnbauminister die massiven Bedenken, die der Feuerwehr-Offizier Ronnie King als Sekretär einer parlamentarischen Allparteien Arbeitsgruppe zur Feuersicherheit gegen die britische Gesetzeslage vorbrachte.

o Nachdem bereits 2009 bei einem Großbrand im Süden Londons sechs Menschen ums Leben gekommen waren, war eine Überprüfung der einschlägigen Bestimmungen durch eine Kommission geplant, die bis heute nicht einberufen wurde.

o Auch wiederholte Warnungen aller einschlägigen Experten haben keinerlei Aktivitäten der Politik nach sich gezogen. So sind selbst für Schulen keine automatischen Sprinkler-Anlagen vorgeschrieben.

o Dass die ständig geäußerten Feuer-Sicherheits- Bedenken der Mieter des Towers vom Vermieter nicht ernst genommen wurden, lag unter anderem daran, dass die konservative Regierung die Möglichkeit gekappt hatte, mittellosen Privatpersonen finanzielle Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten zu gewähren.

o Der Turm wurde gesetzlich zulässig mit dem etwas billigeren, nicht feuerfesten Fassadenmaterial beplankt, weil die Budgets für Sozialbauten im Rahmen des staatlichen Sparens massiv geschrumpft worden sind.

o Ebenso die Budgets für staatliche Feuerwehren.

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