Van der Bellen und Justiz funktionierten

Share

Diesmal hat Alexander van der Bellen so gehandelt wie man es von einem Bundespräsidenten erwarten durfte.

Er hat noch Samstag den Rücktritt von Udo Landbauer als Spitzenkandidat der FPÖ für die sonntägliche Wahl in Niederösterreich gefordert. Die “rote Linie” verlaufe nicht erst dort, wo Sebastian “Teflon” Kurz sie sieht – bei einer strafrechtlichen Verurteilung wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung, sondern es genüge, dass jemand nunmehr “ruhendes” führendes Mitglied einer Burschenschaft ist, die in Leder gebundene Gesangsbücher in Auftrag gegeben und in Umlauf gebracht hat, in der die Ermordung einer siebenten Million Juden gefordert wird.

Ganz egal, wie alt Landbauer bei der Drucklegung war, ganz egal, ob diese Seiten tatsächlich irgendwann geschwärzt oder herausgerissen wurden.

Die Burschenschaft Germania ist gesetzlich zu schließen, wenn Österreich weiter unter die zivilisierten Länder gezählt werden will.

Auch die Justiz scheint, jedenfalls vorerst, voll funktioniert zu haben: Sie hat sofort eine Hausdurchsuchung bei der Germania durchgeführt. Ich gehe davon aus, dass die Einvernahmen aller ihrer Funktionäre, aber auch sonstiger Mitglieder, im Gange sind.

3 Kommentare

  1. Zum Glück “noch” funktionieren,denn mir wird diesbezüglich bange in diesem Staate ,was da so an “Feingeister” sich noch herumtummeln !

  2. Ganz kurz dem KURZ gesagt,
    der BP hat recht. Irgendwann muss einmal Schluss sein, mit diesen ewigen Erinnerungen und Anspielungen an diese menschenverachtende Nazizeit. Leider ist der BK zu solchen Worten nicht fähig. Es ist die Feigheit und Abhängigkeit vom Regierungspartner FPÖ. Er will nirgends anstreifen, der Machterhalt ist sein einziges Ziel. Er hat keinen Standpunkt, den er vertritt. Er ist und bleibt ein ewiger Anpasser. Schade für Österreich und Pech für die ÖVP. Mit dieser windigen Politik wird er kaum diese Legislaturperiode durchstehen.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.