“The future is female”

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Die Grünen haben mit der Sozialarbeiterin Birgit Hebein wieder eine Obfrau und die Wiener eine neue Planungsstadträtin.

Mit dem Slogan “The future is female” hat sie sich gegen ihren viel bekannteren Konkurrenten David Ellenson durchgesetzt, indem sie unter grünen Sympathisanten, die neben Parteimitgliedern ebenfalls abstimmen durften, deutlich mehr Stimmen gewann. Sie scheint jedenfalls nicht ungeschickt im organisieren zu sein, denn die meisten dieser Stimmen kamen aus NGO´s in denen sie offenbar erfolgreich wahlgekämpft hat.

Ihr soziales Engagement ist höchst ernsthaft – sie hat für die Caritas wirklich auf Bahnhöfen Abgewrackte betreut und als Michael Häupl versuchte, die Wiener Mindestsicherung strenger zu gestalten, hat sie das verhindert, indem sie es zur Koalitionsfrage gemacht hat.

In der Stadtplanung, in der Maria Vassilakou mit der Fußgängerzone Mariahilfer Straße und der verbilligten Jahreskarte unbestreitbare Verdienste verbucht und für das kommende Hochhaus am Heumarkt Prügel verdiente, hat Hebein bisher nicht aufgezeigt.

Dass die Zukunft weiblich ist, hat einiges für sich. Viel mehr Frauen machen Hochschulabschlüsse und im Gegensatz zu Elfriede Hammerl im profil glaube ich, dass sich der bisherige Abstand in Einkommen und Einfluss um einiges rascher als erwartet schließen wird. Im Bereich des Sprachverständnisses, das für Computerprogramme und künstliche Intelligenz mehr Bedeutung als für technische Entwicklungen hat, könnte das weibliche Gehirn sogar winzigste Vorteile gegenüber dem männlichen mitbringen, das über winzigste Vorteile bezüglich der räumlichen Wahrnehmung verfügt, und daher ingeniösen Leistungen entgegenkommt.

In allen Berufen müssen Frauen, um in gehobene Positionen zu gelangen, derzeit nach wie vor etwas mehr als Männer leisten – was keine schlechte Auslese darstellt. Zumal sie mittlerweile trotzdem – siehe Pamela Rendi-Wagner -keine Mannweiber mit doppelten Ellenbogen mehr sein müssen. Die geringere Menge an Testosteron sorgt zudem dafür, dass sie im Allgemeinen weniger Energie auf Hahnenkämpfe verschwenden und mit weniger Aggression an politische Auseinandersetzungen herangehen – was kein Nachteil für deren Sachlichkeit ist.

2 Kommentare

  1. Birgit Hebein kann ich nicht beurteilen. Absurd finde ich aber, dass bei derartigen Abstimmungen auch Nichtmitglieder wählen dürfen. In jedem Verein ist es selbstverständlich, dass nur Mitglieder Sitz und Stimme in der Generalversammlung haben. Warum sollte es in einer Partei anders sein??

  2. Bei meiner wöchentlichen Gymnastikstunde in der Volksschule scheibenberggasse sind 20 Damen und 1 Vorturnerin, ich bin der einzige mann in der gruppe, daher ist dort die future für männer, aber es traut sich anscheinend niemand hin, ist dies bei den grünen auch so?

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