Ein höchstwahrscheinlich guter Tag für Kärnten

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Ein roter Sieg, den Peter Kaiser voll für sich verbuchen kann. Dank Eva Glawischnig ist die Möglichkeit eines freiheitlichen Landeshauptmanns dennoch nicht völlig ausgeschlossen.

Die Kärntner Wähler haben die ruhige, seröse Arbeit von Landeshauptmann Peter Kaiser honoriert und der Kärntner SPÖ einen in dieser Höhe doch überraschenden Zuwachs beschert. SPÖ- Obmann Christian Kern hat jedenfalls gut daran getan, das Wahlergebnis klar und deutlich Peter Kaiser zuzuschreiben.

Der Zuwachs der FPÖ von 6 Prozent ist demgegenüber hinter den Erwartungen zurückgeblieben (Bei den NR-Wahlen war die FPÖ stärkste Kärntner Partei). Wahrscheinlich haben Raucherdebatte und Burschenschafter-Skandale die FPÖ doch etwas geschwächt.

Eva Glawischnig hat leider sichergestellt, dass die Grünen aus dem Landtag geflogen sind. Und die Neos haben den Einzug trotz eines extrem sympathischen Spitzenkandidaten leider nicht geschafft.

Dafür ist dem ehemaligen Team Stronach als „Team Kärnten“ ein überraschend sicherer Einzug in den Landtag gelungen.

Peter Kaiser ist trotzdem keine Bank

Trotz des hervorragenden Abschneidens besteht der absurde Zustand, dass wegen des Ausscheidens der Grünen die theoretische Möglichkeit verbleibt, dass FPÖ, ÖVP und Team Kärnten gemeinsam eine Regierung bilden und gegen den klaren Willen der Kärntner einen neuen Landeshauptmann küren. Ich glaube allerdings nicht, dass der fair wirkende und offenkundig populäre Spitzenkandidat des Team Kärnten, Gerhard Köfer, ein ehemaliger SP-Politiker, eine solche Lösung guthieße.

Kaiser könnte auch mit ihm und ohne ÖVP regieren. Auch eine Dreierkoalition SPÖ, ÖVP und Team Kärnten halte ich nicht für ausgeschlossen.

 

2 Kommentare

  1. ” Der Standard” jubelt schon über eine “Erdrutschsieg”!Und der “noch”,?,SPÖ Vorsitzende Kern ,auch stilisiert diese Wahl schon als “Gegenwind” für die Koalition!Ich würde da “vorsichtig” sein ,in Kärnten gab der LH “Bonus” den Ausschlag ,bzw.,das “Verschwinden” der “Grünen” ,dessen Wähler wie schon bei “vorigen” Wahlen ,ihre Stimme zumeist der SPÖ gaben!Und! Beide Koalitionsparteien hatten auch Zuwächse an Stimmen,also von “Gegenwind” ist ,war auch bei dieser Wahl nichts zu bemerken!

  2. es bringt den Kärntnern nichts. Die Reg. dort hat nichts Wichtiges zu sagen. Die eigenen Skandale kann’s Herrchen überspielen, wie es in Spanien geschehen ist. Dafür muss dort ein wahrer Volksvertreter für 30 Jahre in den Knast. Und alle Königsschweinereien werden überspielt. Ah! In Spanien wie in Kärnten.

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