Brexit: Ein nächster Egomane hat sich verrechnet

Boris Johnson ist beleidigt: Das Parlament lässt ihn Großbritannien nicht gegen die Wand eines ungeordneten Brexit fahren. Nach menschlichem Ermessen wird es ein entsprechendes Gesetz beschließen.

Auch die Neuwahlen, mit denen er es dafür bestrafen will, sind relativ wahrscheinlich, obwohl es dafür eine Zweidrittelmehrheit des Parlaments braucht.

Derzeit liegen Johnsons Konservative in Umfragen voran, denn die Mehrheit der Engländer hat wenig für den Altsozialisten Jeremy Corbin als Regierungschef übrig.

Aber nach Johnsons aktueller Niederlage könnten die Karten für die Neuwahlen völlig neu gemischt sein. UKIP – die Partei des unsäglichen Nigel Farage könnte wieder ganz vorne sein – aber die Engländer könnten auch erstmals die Liberalen zur stärksten Partei machen. Und damit könnte selbst eine neuerliche Brexit-Abstimmung wieder möglich sein.

 

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