Das ungeheuerliche Verbrechen an den Kurden

In Syrien begibt sich soeben eine der größten Tragödien und Schweinerein der Nachkriegszeit:

Nachdem der menschlich so unerträgliche wie außenpolitisch unzurechnungsfähige amerikanische Präsident Donald Trump die Truppen der USA aus dem Norden Syrien zurückgezogen hat, hat der gleichgeartete türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan das zwangsläufig als Ermächtigung erachtet, dort einzumarschieren und ein weiteres Blutbad an jenen Kurden einzuleiten, denen die USA und die EU den Sieg über den IS verdanken. Alles was Sie und ich gegen diese Ungeheuerlichkeit unternehmen können, ist, keinen Türkei-Urlaub zu buchen bzw. einen schon gebuchten abzusagen.

5 Kommentare

  1. Lieber Herr Lingens,
    Tja, leider sieht Ohnmacht so und nicht anders aus; aber zumindest zu diesem Schritt sollte man der Symbolik wegen bereit sein – ich tu‘s.

  2. Ich war im Juli wieder einmal in der Türkei bei Dalaman und sehr zufrieden. Die Menschen dort haben unbekümmert über Erdogan geschimpft und mir vermittelt, wie sehr sie unter diesem leiden.
    Ich habe deshalb vor drei Wochen wieder einen 14 tägigen Urlaub an dieser Destination gebucht aus Solidarität diesen gastfreundlichen Türken gegenüber.

  3. Dem kann ich nur beipflichten, für Trump zählt nur das Geld, null die Moral. Vielleicht hat seine Entscheidung auch damit zu tun, dass seine Familie 2 Trump Towers in Istanbul besitzt?

  4. Leider kann ich das nicht, weil ich schon lange absolut nicht in Erwägung ziehe im Land des türkischen Diktators Urlaub zu machen. Dort fahren jetzt sicher nur noch Leute hin die keine Ahnung von Politik haben, oder die türkische Wurzel haben. Aber vielleicht sollte man auch nicht in die USA reisen, solange Trump dort Präsident ist?

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.