Korrekte Hilfe erspart die Depression nicht

Freunde von mir betreiben einen vermutlich vier Monate hindurch geschlossenen Kosmetiksalon. Derzeit haben sie aus dem “Härtefonds” tausend Euro erhalten. Das ist für nichts gut, selbst wenn sie ein viel kleineres Unternehmen hätten.

Im konkreten Fall müssen sie die anteiligen Kurzarbeitsgehälter für drei Angestellte vorfinanzieren und sollten wahrscheinlich auch die an ihrem Standort hohe Miete weiter bezahlen, denn sie könnten vom Vermieter zwar deren Stundung fordern, aber nach vier Monaten müssten sie den gestundeten Betrag mit 4 Prozent Zinsen abzahlen.
Sie werden also besser fahren, indem sie bei ihrer Bank einen Überbrückungskredit aufnehmen, denn der darf nur ein Prozent Zinsen kosten und wenn die Bank ihn korrekt beantragt, wird erhält sie angeblich von der zu diesem Zweck gegründeten Wirtschaftsagentur binnen 24 Stunden eine Haftungsgarantie über 100 Prozent. Das ist, wenn es wirklich so klappt, sinnvoll geregelt. Insbesondere nachdem der Kredit neuerdings bis zu 500.000 Euro betragen darf.
Zu Ende des Jahres wird das Unternehmen darüber hinaus Geld aus einem beantragten Betriebskostenzuschuss erhalten, mit dem einen bestimmten Prozentsatz des tatsächlichen eingetretenen Verlustes ersetzt wird. Zur Höhe diese Prozentsatzes werden derzeit die entsprechenden Richtlinien ausgearbeitet. weiterlesen...

Weiterlesen

Die überflüssige Verspätung

Spät aber doch wurde das Malariamittel Hydroxychloroquine, dessen Einsatz ich hier mehrfach gegen die oft heftigen Einwände der Jünger des Charité-Top-Virologen Christian Drosten verteidigt habe, von Österreichs Gesundheitsbehörden in einem Eilverfahren zur Behandlung von Covid-19 zugelassen.

Der Pharmakonzern Novartis, der, wie die meisten Pharmakonzerne, eine Variante des altbekannten Medikaments herstellt, hat Österreich und allen Mitgliedern der EU ausreichende Mengen davon zur Verfügung gestellt und so wird es hoffentlich auch wie in Südkorea rundum eingesetzt werden. weiterlesen...

Weiterlesen

Die heikle Rückkehr zu Normalität

Die zu frühe Rückkehr zu voller wirtschaftlicher Aktivität kann die Epidemie neu entfachen – die zu späte wird zur Depression führen. Mein subjektiver Versuch eines Stufenplanes.

Dass der “Tag Null” an dem es keine zusätzlichen Corona -Neuinfektionen mehr gibt, absehbar ist, lässt die Regierung morgen einen Stufenplan zur vorgesehenen der Rückkehr zur Normalität veröffentlichen. Ich habe meine Vorstellungen über die Form der Rückkehr zur Normalität Sonntag ebenfalls zusammengeschrieben und bin dabei, vermutlich wie die Regierung, davon ausgegangen, was ich über SARS-CoV-2 Viren, unser Gesundheitssystem und die wirtschaftlichen Folgen des “Shutdown” sicher zu wissen glaube. weiterlesen...

Weiterlesen

Die vernachlässigten “Shutdown”-Toten

Ich wage in ungewollter Übereinstimmung mit dem Präsidenten der Industriellenvereinigung Georg Kapsch folgende Vorhersage: Der fortgesetzte Shutdown der Wirtschaft durch “Corona” wird uns über zehn Jahre hinweg berechnet, wesentlich mehr vorzeitige Tote bescheren, als die aktuelle Pandemie.

Grundlage dieser Vorhersage ist das völlig zweifelsfrei Wissen, dass die Lebenserwartung “Armer” bis zu zehn Jahren unter der Wohlhabender liegt. Derzeit gibt es in wohlhabenden Ländern wie Österreich, Schweden, Holland und natürlich Deutschland rund zehn Prozent der Bevölkerung auf die das zutrifft – in armen Ländern von Bulgarien über Griechenland bis Italien wird der Prozentsatz schon jetzt viel größer sein. Im Falle einer europaweiten Wirtschaftskrise wird er sich im günstigsten Fall verdoppeln, im ungünstigsten verneunfachen. Daraus ermesse man die in diesen Fällen mindestens oder maximal vorzeitig Sterbenden. weiterlesen...

Weiterlesen

Ein Eigentor der ÖVP

Die Sperre der Bundesgärten ist der erste grobe Schnitzer der der türkisgrünen Koalition in ihrer ziemlich perfekten Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von “Corona” widerfahren ist.

Es gibt keinen Arzt, auch keinen Virologen, der Bewegung im Freien nicht auch jetzt für gesund erachtet und jedem vernunftbegabte Menschen ist klar, dass der berühmte “Sicherheitsabstand” wesentlich leichter einzuhalten ist, wenn neben den kleinen städtischen Gärten auch die Parks des Augarten, Belvedere oder Schönbrunn geöffnet sind. weiterlesen...

Weiterlesen

Kassandra schreibt

Ewald Nowotny, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien und bis zum 31. August 2019 Gouverneur der Österreichischen Nationalbank hat die nachfolgende Rezension des Falter-Buches “Die Zerstörung der EU” von Peter Michael Lingens bereits im Dezember 2019 verfasst und abgeschickt. Sie hat damals aber vermutlich wegen einer Änderung der Adresse  weder den Autor noch den Falter erreicht. Daher können ich und der Falter sie erst jetzt ins Netz stellen-

Ewald Nowotny weiterlesen...

Weiterlesen

Corona: Es braucht Cash – sofort

In der Theorie stimmt die türkis-grüne Strategie zur Bewältigung des “Shutdown” der Wirtschaft. In der Praxis fließt viel zu wenig Geld viel zu langsam.

Österreichs Wirtschaftsforscher vermuten, dass “Corona” das Wachstum um circa 2,5 Prozent vermindern wird. Das ist mehr als optimistisch. Deutschlands Wirtschaftsforscher schätzen, dass jeder Monat “Shutdown” 5 Prozent Wachstum kostet – in mindestens drei Monaten also 15 Prozent. Wenn die USA nicht kollabieren. weiterlesen...

Weiterlesen

Wie lang soll man um ein Corona-Medikament streiten?

Der Einsatz des Malariamittels Hydroxychloroquine, unter den Handelsnamen Plaquenil, Quensyl, gegen Covid-19 bleibt weiterhin Gegenstand denkbar heftiger Auseinandersetzungen.

Ich versuche weiterhin mir möglichst emotionslos sein sachliches Bild von seiner Wirkung zu machen und halte es für das Einfachste, Sie an meinen Bemühungen teilhaben zu lassen. Zu diesem Zweck rekapituliere ich kurz die Vorgeschichte:

Erstmals aufmerksam wurde ich auf Hydrooxychoroquine, als Donald Trump – wie üblich im Zuge restlos inkompetenter Äußerungen zum Corona- Problem – auf ein angeblich “amerikanisches” Malaria- Wundermittel zu sprechen kam, das es den USA gestatten würde, locker mit dem “chinesischen Virus” fertig zu werden. weiterlesen...

Weiterlesen

Wir erleben keine Sterbeorgie

Österreichs Gesundheitssystem wird durch die Zahl der Corona-Toten nicht überlastet

“Sparen des Staates ” hat die Anzahl der Intensivbetten zwar auch in Österreich von 7 auf 5,5 für je tausend Einwohner verringert – aber nicht wie Italien von 5,5 auf weniger als eines. Bei der Anschaffung neuer Beatmungsgeräte war das Sparen des Staates vermutlich etwas schädlicher, aber auch sie werden reichen. Daher wird Österreich keine “italienischen Zustände” erleben, auch wenn ständig auf sie verwiesen wird.
Auch in Bezug auf Italien ist es falsch von 11.591 “Corona-Toten” zu sprechen, weil in ihrem Köper das SARS-CoV-2 Virus aufgefunden wurde: nur 0,8 Prozent der Verstorbenen hatten keine gravierenden Vorerkrankungen. Es gibt in der Lombardei vermutlich überhaupt keinen Toten, in dessen Leiche keine Corona-Viren gefunden werden, auch wenn er bei einem Verkehrsunfall umgekommen ist. weiterlesen...

Weiterlesen

Wer ist ein “Corona-Toter”?

Nur 0,8 Prozent der Italienischen Corona-Toten haben keine chronischen Vorerkrankungen. Das Virus ist nicht unser größter Feind. Die Todesraten künftiger Pandemien müssen vor ihrem Ausbruch vermindert werden.  

Wir wissen mittlerweile aus einer Studie des ISS (italienisches internationales Gesundheitsinstitut) ziemlich genau, wer Italiens “Corona -Tote” sind: 

  • Sie sind im Durchschnitt 79,5 Jahre alt – ihr aussagekräftigeres medianes Alter beträgt 80,5 Jahre. (denn es gibt nur ganze wenige Tote unter 65)
  • Und sie haben zu 99,2 Prozent chronische Vorerkrankungen – 48,5 Prozent drei oder mehr, 25,6 Prozent zwei oder mehr, 25,1 Prozent eine Vorerkrankung.

Bei nur 0,8 Prozent der italienischen “Corona Toten” wurde ausschließlich das Corona-Virus vorgefunden.

Die Aussage, in Italien seien zehntausende Menschen “am” Corona-Virus oder “an Covid-19” gestorben, wie wir sie umgangssprachlich machen, ist also unhaltbar. Korrekt müsste es heißen: Das Corona -Virus war in unterschiedlichem Ausmaß am Tod von zehntausenden Italienern beteiligt. Normalerweise könnten wir das genaue Ausmaß dieser Beteiligung feststellen, indem wir die langjährigen Todesraten der meisten chronischen Erkrankungen – Krebs, Hochdruck, Diabetes, Atemwegserkrankungen – mit den aktuellen Todesraten vergleichen.  weiterlesen...

Weiterlesen

Wieviel Abstand hält der Staat?

Auch das Fernsehen bietet manchmal amüsante Bilder: Eine geschlossene Phalanx von acht Polizisten, die einen brav allein auf eine Parkbank Sitzenden und ein laufendes Paar mahnen, Abstand zu halten und keine Gruppe zu bilden.

Bei dieser Gelegenheit frage ich mich auch, wie sinnvoll es ist, derzeit mehr Rekruten einzuberufen denn in Kasernen dürfte es eher schwerfallen Abstand zu halten und sie nicht zu Infektions-Clustern zu machen.

Die zu gering geschätzten “Masken”

Erstmals hat eine zuständige Medizinerin, die Präsidentin der Gesellschaft für Epidemiologie Eva Schernhammer, im Fernsehen darauf hingewiesen, dass auch einfache Masken, wie ich hier mehrfach behauptet habe, durchaus sinnvoll sind, weil sie zwar nicht vor eigener Ansteckung schützen, wohl aber davor bewahren, andere anzustecken. weiterlesen...

Weiterlesen

Kommt die Corona -Weltwirtschaftskrise?  

Die Entwicklung in den USA wird über ihre Schwere entscheiden. Das Sparpakt-Fiasko ist nicht gutzumachen, Lohnzurückhaltung rächt sich. Österreich wird mit “Exportkaiser” Deutschland leiden.

So wie die EU im Moment mit COVID-19 umgeht – und das Gros ihrer Experten hält diesen Umgang für unvermeidlich- steuern wir einer weltweiten Rezession entgegen: Nachfrage und Produktion in China werden sich denkbar langsam erholen – in der EU und den USA werden sie einbrechen.

Nur Boris Johnson und Hollands Mark Rutte propagierten einen anderen Umgang mit dem Virus: Sie wollten bloß die Über-Sechzigjährigen kasernieren – der Rest der Bevölkerung sollte wie bisher leben. Ihre Theorie: Die Risikogruppe sei wie überall geschützt, doch die schnellere Durchseuchung der Bevölkerung schaffe schneller Herdenimmunität. Die Virologen, auf die sie sich dabei beriefen, sehen das SARS-CoV-2 Virus wie der Bonner Virologe Hendrik Streeck: Es sei zwar extrem infektiös, aber relativ harmlos. Tatsächlich liegt die Sterblichkeitsrate in Deutschland (Österreich) vorerst im Promillebereich – für Wuhan, wo der extreme Smog allerdings Vorerkrankungen fördert, beziffert sie eine erste Studie freilich mit 1,4 Prozent. Gewiss ist-siehe Italien- dass sie massiv vom Zustand des Gesundheitssystems abhängt. weiterlesen...

Weiterlesen

Gibt es längst ein erfolgreiches Corona-Medikament?

In Südkorea und China hat man ein billiges Malaria-Medikament mit Erfolg genützt. In der EU wartet man, was die Pharmaindustrie anbieten wird. Obwohl Zeit eine entscheidende Rolle spielt.

Wie vermutlich allen Österreichern ist mir aus der Berichterstattung des ORF (und aller mir geläufigen deutsch- französisch oder englischsprachigen Sender) bekannt, dass Südkorea die Corona-Epidemie in kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht hat.

Nur vage bekannt war mit bis heute, dass dort das öffentliche Leben keineswegs zum Stillstand gebracht wurde, sondern man nur, etwa wie in Schweden, auf die Kasernierung der Risikogruppe Wert gelegt und umfangreiche Testungen vorgenommen hat. weiterlesen...

Weiterlesen

Wirtschaft und Gesundheit sind nicht zu trennen

Anders als hierzulande, wo jede Diskussion der aktuellen Corona- Strategie als “billigende Inkaufnahme zehntausendfachen Todes” gebranntmarkt wird, mit etwa diesen Worten kritisierte mich auch eine Leserin, wird in Deutschland immerhin diskutiert.

So machte der Präsident der deutschen Ärztevereinigung darauf aufmerksam, dass der Umstand, dass Ärzte und Pfleger ohne ausreichende Schutzkleidung rund um die Uhr mit Risikofällen, also jenen Menschen, die die meisten Viren ausscheiden, befasst sind, dazu führen wird, dass immer mehr notwendiges medizinisches Personal durch Erkrankung ausfällt. weiterlesen...

Weiterlesen

Corona-Anordnungen die mir rätselhaft sind

Zu Schutzmasken: Drei mal täglich höre ich von irgend einem Corona-Verantwortlichen im Fernsehen, dass einfache Schutzmasken wenig Sinn machen, weil sie nicht davor schützen sich anzustecken, sondern nur davor schützen, dass man jemanden anderen ansteckt, wenn man das Virus in sich trägt. Diese Haltung ist mit rätselhaft denn Österreichs Corona – Strategie besteht ja nicht darin, durch möglichst viele Ansteckungen rasch Herdenimmunität zu erreichen, sondern darin, die Zahl der Ansteckungen nach Kräfte zu verhindern. Und dazu trüge natürlich entscheidend bei, wenn möglichst viele Leute eine Maske trügen um keinen andren anzustecken, falls sie selbst infiziert wären. Auch die Erfahrungen von China, Südkorea oder Japan sprechen dafür, dass es nützlich ist, wenn möglichst viele Leute eine Maske tragen. Auch wenn es noch so komisch aussieht. weiterlesen...

Weiterlesen