Deutschland kann AfD- Land werden, wenn es seine Einkommenspolitik und die EU ihre Sparpolitik nicht ändert. Dieser Rechtsruck wird sich für ganz Europa fortsetzen.
Mit 43,8 Prozent der Stimmen ist die „gesichert rechtsextreme“ AfD als mit Abstand stärkste Partei aus den Wahlen in Sachsen-Anhalt hervorgegangen. Sie hat die absolute Mehrheit zwar knapp verfehlt, aber erfolgreiches Regieren einer Regenbogen-Koalition aus CDU, SPD, Linker, Grünen und Bündnis Sarah Wagenknecht halten selbst die potentiellen Beteiligten für denkbar schwierig. AfD-Chef Ulrich Siegmund hält daher Neuwahlen nicht für undenkbar und meint, dass die AfD dann 53 Prozent erreichte. AfD-Chefin Alice Weidel sieht in Sachsen-Anhalt die Entwicklung auf Bundesebene vorgegeben. Auch dort, so meint sie, würde die AfD in absehbarer Zeit 40 Prozent erreichen.
